Resümee zum Plastikfasten (04/21)

Das Fasten, in unserem Fall, dass Plastik-Fasten ist in der ersten Erprobungsphase zu Ende.

Nun ziehen wie Bilanz und überlegen, welche Bereiche wir weiter verfolgen wollen und welche nicht, bzw. eventuell in abgewandelter Form für uns ein Kompromiss darstellen können. Ja, und auf welche Plastikprodukte wir nicht verzichten können (vielleicht noch nicht).

Was hat gut geklappt und wird uns auch in Zukunft begleiten:

  • Der Milcheinkauf wird auch weiterhin in Glasflaschen erfolgen und von mir 2x die Woche mit dem Rad erledigt.
  • Der Obsteinkauf erfolgt von meiner Frau auf dem Wochenmarkt. Sonstiges gekauftes Obst und Gemüse wird ausnahmslos verpackungsfrei in Beuteln oder lose gekauft. Verpacke Ware kann der Einzelhandel behalten (wenn sich viele Verbraucher dazu durchringen, wir es bald keine Plastikverpackung in der Obst und Gemüseabteilung mehr geben).
  • Auf Fertigware in Plastiktüten greifen wir im Alltag nicht zurück.
  • Shampoo wurde von flüssig in fest ausgetauscht. So sparen wir eine Menge Plastikverpackung
  • Körperlotion und Creme hat meine Frau selbst hergestellt
  • Die Mülltrennung praktizieren wir nun ohne Müllbeutel. Wir kleiden die Behälter mit Altpapier aus. Mit ein wenig Übung ist es eine praktikable Alternative zu Müllbeuteln

Was haben wir aus unseren Altbestand genutzt und werden es, in Zukunft unter Kompromissen, auch in Plastik verpackt einkaufen und verwenden:

  • Backzutaten, wie Hefe, Backpulver, Mandelblättchen
  • Toilettenpapier, Taschen- und Küchentücher (wir achten auf 100% Altpapier und Blauen Engel)
  • Geräucherter Tofu
  • Käse (lieber aus der Käsetheke, da ist der Plastikanteil geringer)
  • Aufsatz für die elektrische Zahnbürste

Dieses und vieles mehr hat uns in der Zeit des Fastens beschäftig. Diese Aufstellung ist nur ein grober Überblick.
Auch ist das Plastikfasten nicht die einzige nachhaltigere Lebensweise, oder auch Veränderung in unserem Leben: Meine sportlichen Aktivitäten verbinde ich mit Wegen des Alltags. So nutze ich das Radfahren auch zum Einkaufen oder zum Besuch von Freunden. Das Joggen verbinde ich mit der Besorgung der Frühstücksbrötchen und meine Wanderungen nutze ich um zum 5 Km entfernten Physiotherapeuten zu gelangen, generell nutzen wir das Auto in besonderen Fällen.
Natürlich ist auch uns klar, dass unser Handeln nur der erste Schritt in eine nachhaltigere Zukunft sein kann.

Aber… auch eine beschwerlicher Weg beginnt mit einem ersten Schritt.

Challenge: Plastikfasten (03/21)

Die Fastenzeit hat begonnen und wir sind mitten drin. Alkohol trinken wir eh nur in homöopathischen Dosen, da muss ein neues Ziel her.
Der so oft besprochene Plastikmüll liegt uns bei den vielen bedrückenden  Nachrichten darüber, immer schwer im Magen.

Gesagt, getan. Das Thema unserer nächsten Challenge ist gesetzt:
Plastik-Fasten

Wir wollen mindestens 4 Wochen auf den Erwerb von Produkten, die in Plastik verpackt sind verzichten.

Danach werden wir Resümee ziehen und entscheiden, in welchen Bereichen wir mit „Plastik leben müssen“. Ein Beispiel hierfür ist der Aufsatz der elektrischen Zahnbürste. Hier stellt die Holzzahnbürste für uns keine Alternative dar.

Beim Einkauf in den Supermärkten, Drogerien, Reformhäuser und Biomärkten fällt erschreckend auf, dass geschätzt zu 90% alle Produkte in Plastik verpackt sind. Gut, auf einige Produkte kann man verzichten, auf andere nur schwer bis gar nicht. Toilettenpapier kann in großer Menge online im Karton bestellt werden. Die Nachhaltigkeit von Lieferungen müsste später separat betrachtet werden. Zumindest sollte die Lieferung einen gewissen Umfang haben, damit diese möglichst selten in Anspruch genommen werden muss.
Die vielen Milchkartons haben wir aus unserem Einkauf eliminiert. Ich werde 2x die Woche zum Bauernhof radeln und Glasflaschen (Pfandflaschen) kaufen.

Ich bin gespannt, was die weitere Entwicklung für Überraschungen für uns bereithält….

Zertifizierung zur Beurteilung und Sicherung von Qualität durch den größten deutschen Berufsverband für Coachs und Trainer*innen. 

Stefan Schmitz
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